Presse

Große Pflanzaktion in der PEFC-Waldhauptstadt Brilon: Der Briloner Generationenwald wird um 50 Bäumchen des PEFC-Wunschwaldes ergänzt

Stuttgart / Brilon, 28.03.2017. Im Rahmen einer großen Pflanzaktion in der PEFC-Waldhauptstadt Brilon pflanzten Eltern, Großeltern und Paten der im letzten Jahr in Brilon neugeborenen Kinder am 22. März für ihren „Sprössling“ einen Baum im Generationenwald. Zeitgleich durften die Kinder der offenen Ganztagsschule St. Engelbert Bäume aus dem PEFC-Wunschwald einsetzen. Jedes der Bäumchen trug ein Schild mit einem der 50 kreativen, ausgewählten Wünsche, die..


Befragung: So sehen die Deutschen den Wald der Zukunft: gemeinsame Lebensgrundlage für Natur und Mensch

Mit der Webaktion „Wald der Wünsche“ sowie einer GfK-Studie spürte PEFC Deutschland dem aktuellen Verhältnis der Deutschen zum Wald nach

Stuttgart, 21. März 2017. 1.444 Internetnutzer beteiligten sich an der Webaktion „Wald der Wünsche“. Nochmals 1.004 Teilnehmer äußerten ihre Erwartungen in einer repräsentativen Befragung des GfK-Instituts. Beides Mal ging es um dasselbe: die Zukunft des Waldes. Initiiert wurde dies von der Waldschutzorganisation PEFC Deutschland e.V. Zum Tag des Waldes 2017 stellt sie das Ergebnis vor.

Die Auswertung von 4.715 Wünschen[i] zur Zukunft des Waldes bringt Erwartetes, aber auch Überraschendes zutage. Die meisten der insgesamt 2.448 Teilnehmer wünschen sich einen Wald, in dem die Natur und die in ihr lebenden Arten geschützt existieren können (2.485 Wünsche = 52,70 %)[ii]. Weil Mehrfachnennungen möglich waren, gewährt das wohl größte „Wunschkonzert“ zum Wald viele weitere, teilweise unvermutete Einblicke:

  • Der Wald ist unbedingt schützenswert, soll aber kein Schutzreservat sein. Denn auf Platz 2 der Wunschliste schätzen die Deutschen den Wald als Arbeits- und Schulungsort; er soll auch in Zukunft für Forstwirtschaft, Tourismus und Bildung offenstehen und dabei den Menschen Holz und Lebensmittel (Wild, Pilze, Früchte) schenken (997 = 21,15 %)[iii].
  • An dritter Stelle stehen Erholung, Freizeit und Sport im Wald (810 = 17,18 %)[iv], wobei dies für ältere Befragte einen höheren Wert besitzt als für die unter 30-Jährigen.
  • Während bei der GfK-Studie die oben genannten Antwortkategorien vorgegeben waren (gestützte Befragung im Februar 2017), konnten die Wünschegeber auf der Website wunschwald.com ihre Herzensanliegen frei formulieren (ungestützte Befragung vom 19. Januar bis 19. März 2017). Hier bildeten sich einige zusätzliche, unerwartete Schwerpunkte heraus:
  • Mit 152 Wünschen auf Rang 4 platzierten die Internetnutzer das Erscheinungsbild des Waldes. Ästhetisch, gepflegt und sauber soll er sein, keine „Müllkippe“.
  • Noch vor einzelne wichtige Anliegen wie Klimaschutz und Luftreinhaltung (77) oder Waldpädagogik (Lehrpfade, Waldkindergärten; 58) schob sich der Wunsch, dass dem Wald mehr öffentliches Interesse und gesellschaftliche Wertschätzung entgegengebracht werden sollte (87).
  • Auffällig ist weiterhin, dass zahlreiche Teilnehmer (55) von vornherein den Wald als multifunktionales Gesamtgebilde skizzieren, in dem sämtliche Nutz- und Schutzfunktionen gleichrangig harmonieren sollten. Diese Ausgewogenheit beschrieben sie meist als „nachhaltigen Wald“, was einen hohen Wissensstand erkennen lässt.Von der Esskastanie bis zum Nacktwandern
  • Die Rolle, die die Art „Mensch“ im Wald der Zukunft spielen soll, steht insgesamt unter dem Begriff „harmonisches Miteinander“. Die Holzernte und das Jagen dürfen sein, in der Regel muss es aber ruhig im Wald zugehen. Am besten mit getrennten Wegen für Spaziergänger und Radfahrer, für Raucher- und Nichtraucher, für Romantiker und selbst für Nacktwanderer.  Aktionskünstler Gijs van Bon gab 50 Wünschen künstlerischen AusdruckDie Abschlussaktion – wie auch das gesamte Projekt – realisierte PEFC Deutschland e. V. mit der Unterstützung zertifizierter Unternehmen, die das PEFC-Siegel zur Kennzeichnung ihrer hochwertigen Holz- und Papierprodukte einsetzen: BAUHAUS AG, Decker Massivholzmöbel, InCasa Schlafraumsysteme, Margarete Ostheimer, toom Baumarkt und WestRock. Auf diesem Weg konnten möglichst viele Verbraucher auf unterschiedlichen Wegen eingebunden werden.
  • Am Tag des Waldes am 21. März 2017 fand die PEFC-Aktion „Wald der Wünsche“ ihren ungewöhnlichen künstlerischen Abschluss beim Haus des Waldes in Stuttgart. Im Rahmen einer Finissage schrieb der internationale Aktionskünstler Gijs van Bon mit seinen Roboter „Skryf“ die beliebtesten Wünsche auf einige hundert Meter Waldboden. Der mehrere Stunden dauernde Performance wohnten zahlreiche Besucher bei. Sie wurde von vier Uhr morgens bis nachmittags filmisch dokumentiert und wird unter anderem auf dem YouTube-Kanal von PEFC Deutschland dauerhaft zu sehen sein.
  • Einer der populärsten Wünsche, der rund 900 Mal auf der Website „geliked“ wurde und damit einen von 50 Preisen gewann, greift ein Motiv auf, das immer wieder im „Wald der Wünsche“ von PEFC aufscheint, nämlich der nachhaltige Umgang mit dem Wald zugunsten der nächsten Generationen: „Ich wünsche mir, dass meine Kinder den Wald noch genauso erleben können wie ich in meiner Kindheit. So viele Tiere und Pflanzen, die es zu sehen gibt, verschiedene Bäume und keine Monokulturen, ein wirklicher Wald … das wünsche ich mir.“
  • Im „Wald der Wünsche“, wo dank Computergrafik aus jedem Wunsch ein Baum erwuchs, findet sich nach der gut zweimonatigen Mitmachphase eine große Vielfalt an Erwartungen, Forderungen und Hoffnungen. Die Fülle der oftmals liebevoll ausformulierten Wünsche belegt einmal mehr die tiefe emotionale und kulturelle Verwobenheit der Deutschen mit dem Wald. Sogar mit einzelnen Baum-, Strauch- und Pflanzenarten: gesunde Eschen, schmackhafte Esskastanien, akzeptierte Douglasien, mehr Flaumeichen, alte Buchen, leckere Heidelbeeren und insektennährendes Efeu – jede Art hat ihre Fürsprecher. Bei manchen Tierarten teilen sich die Meinungen, etwa beim Wolf und bei holzzehrenden Käferarten.
  • Als Waldzertifizierungsorganisation beschäftigt sich PEFC Deutschland e. V. schon seit mehr als 15 Jahren mit der Frage, wie der ideale Wald aussehen kann. Mit dem Wahlspruch „PEFC – Ein Glück für unseren Wald“ erarbeitet der Verein mit allen gesellschaftlichen Gruppen Pläne, wie man welche Waldfunktionen bestmöglich erhalten kann. Deshalb beurteilt PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers das zwischen dem 19. Januar und 19. März gewonnene Meinungsbild als sehr wertvoll: „Vieles, was sich die Menschen wünschen, ist bereits Bestandteil unserer Standards für einen nachhaltigen Umgang mit dem Wald. Anderes aber liefert uns wichtige Hinweise auf die aktuelle Interessenslage der Bevölkerung. Diese spornen uns an, den PEFC-Anforderungskatalog für Forstleute und Waldbesitzer weiter auszudifferenzieren.“

Mehr Informationen zu PEFC auf www.pefc.de, zur Wunschwald-Aktion auf www.wunschwald.com und zum Tag des Waldes auf www.tag-des-waldes.de.

Hinweis für Redaktionen: Pressefotos und Video-Footage stehen honorarfrei zur Verfügung.

PEFC – die unabhängige Waldschutzorganisation

PEFC formuliert Regeln für den Umgang des Menschen mit dem Wald: Es setzt ökologische und soziale Standards für eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder. Überprüft werden sie durch unabhängige Zertifizierungsstellen, zum Beispiel vom TÜV. Das schließt die Kontrolle des Holzes von der Ernte bis hin zu Produktion und Verkauf mit ein. Somit kann der Verbraucher sicher sein, dass Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. PEFC ist in Deutschland und weltweit die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Mehr unter pefc.de.

Kontakt PEFC:

Hannah Kuhfeld (Projektleitung)

Catrin Fetz (Pressestelle)

PEFC Deutschland e.V.
Tübinger Straße 15
70178 Stuttgart
Tel.: 0711 / 24861820

fetz@pefc.de

http://www.twitter.com/PEFCDeutschland

http://www.facebook.com/PEFC.Deutschland

Tag des Waldes 2017

Mit der Webaktion „Wald der Wünsche“ sowie einer GfK-Studie hat die Waldschutzorganisation PEFC Deutschland die Bundesbürger in den vergangenen Wochen nach ihrem aktuellen Verhältnis und ihren Wünschen zum Wald der Zukunft befragt. Insgesamt wurden 4.715 Wünsche gesammelt und ausgewertet.

Die 50 beliebtesten Wünsche wurden am Tag des Waldes am 21. März 2017 im Haus des Waldes in Stuttgart präsentiert. Im Rahmen einer Finissage schrieb der internationale Aktionskünstler Gijs van Bon mit seinen Roboter „Skryf“ die beliebtesten Wünsche auf einige hundert Meter Waldboden.  

Tag des Waldes 2017

Terminankündigung zur Kunstaktion von PEFC Deutschland am 21. März 2017, ab 14 Uhr, in Stuttgart am Haus des Waldes. Wir laden Sie herzlich zur Berichterstattung ein und bitten um Bekanntgabe des öffentlichen Termins an Ihre Leser, Zuhörer bzw. Zuschauer.

Zum Abschluss unserer Wunschwald-Aktion www.wunschwald.com wird der internationale Aktionskünstler Gijs van Bon die beliebtesten Wünsche am Tag des Waldes spektakulär inszenieren. Außerdem wird das Ergebnis einer großangelegten Befragung der Öffentlichkeit zum Wald der Zukunft präsentiert und in gebührendem Rahmen im und um das Haus des Waldes in Szene gesetzt.

Einen Vorgeschmack zur Kunstinszenierung finden sie hier: https://www.wunschwald.com/blog/einladung-zum-spektakulaeren-finale-in-stuttgart/
Brilon ist PEFC-Waldhauptstadt 2017

Konzept zur Bekanntmachung des PEFC-Siegels überzeugt Jury

Stuttgart, 13.12.2016. Brilon ist PEFC-Waldhauptstadt 2017. Mit dem Gewinn der Wahl konnte sich die Stadt im Sauerland (NRW) gegen acht weitere hochkarätige Mitbewerber durchsetzen und wird den Titel „PEFC-Waldhauptstadt“ ein Jahr lang zur Bekanntmachung der zahlreichen Aktivitäten rund um das Thema nachhaltige Waldbewirtschaftung aktiv einsetzen. Den zweiten Platz im Wettbewerb sicherte sich Heidelberg in Baden-Württemberg, auf Platz Drei folgte Immenstadt im Allgäu.

Die Stadt Brilon ist mit 7.750 Hektar der größte kommunale Waldbesitzer in ganz Deutschland und bereits seit 2001 PEFC-zertifiziert. Brilon überzeugte die Jury im Besonderen durch kontinuierliche Presse- und Aufklärungsarbeit über PEFC durch die Verantwortlichen vor Ort, die damit aktiv auf eine Bekanntheitssteigerung des Siegels auf regionaler und überregionaler Ebene hinarbeiten. Des Weiteren trugen die vielfältigen Ideen, mit denen Brilon 2017 seinen Titel „PEFC-Waldhauptstadt“ bekanntmachen wird, u.a. die Einbindung von PEFC auf den DLG-Waldtagen im September 2017, einer speziellen Aktion mit der Briloner „Waldfee“ anlässlich des AGDW-Waldbesitzerempfangs in Berlin oder PEFC-Informationsstationen in den viel bewanderten „Bürgerwäldern“ zur positiven Bewertung der Jury, die aus Mitgliedern von PEFC Deutschland bestand, bei.

„Unsere Wälder werden mit strenger Sorgfalt und auf nachhaltige Weise von unseren forstlichen Mitarbeitern bewirtschaftet, damit sie für nachfolgende Generationen erhalten werden. Seit 2001 belegen wir dies auch aktiv mit der PEFC-Zertifizierung. Daher ist es uns eine besondere Ehre und wir empfinden es als große bundesweite Wertschätzung, dass unser Engagement mit der Wahl zur Waldhauptstadt auf diese Weise ausgezeichnet wird“, gab Forstamtsleiter Dr. Gerrit Friedrich Bub seiner Freude über die Auszeichnung Ausdruck.

„Brilon und die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt pflegen traditionell eine enge Beziehung zu ihrem Wald. Wir sehen es als unsere Verpflichtung an, den Wald zukunftsfähig zu bewirtschaften, denn auch die nachfolgenden Generationen wollen und müssen die Vorteile der unterschiedlichen Waldfunktionen nützen können. Im Rahmen des Klimawandels ist der Wald heute und in Zukunft besonderen Herausforderungen ausgesetzt; auch hier gilt es, kluge Entscheidungen mit dem Blick auf Langfristigkeit zu treffen“, stellte Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch fest.

Brilon profitiert von der Ernennung zur PEFC-Waldhauptstadt nun auf vielfältige Weise. Als Preis erhält die Stadt von PEFC Deutschland 1.000 Forstpflanzen zur Pflanzung im Stadtwald. Zudem unterstützt PEFC Deutschland Brilon bei Aktivitäten zur Bekanntmachung des Titels mit einem Betrag von 3.000€. In den nächsten Wochen wird die offizielle Urkundenübergabe an die Waldhauptstadt Brilon erfolgen.

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt“:

Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt neun Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern von PEFC Deutschland e.V. bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Brilon auf Platz 1.

PEFC

PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert.

Kontakt für Anfragen zur Waldhauptstadt Brilon:

Dr. Gerrit Bub, Leiter Stadtforstamt Brilon
Gartenstraße 18
59929 Brilon
Tel. 02961-794-270/246
Mobil. 0171-4160-255

E-Mail:  HYPERLINK „mailto:g.f.bub@brilon-forst.de“ g.f.bub@brilon-forst.de
Web:  HYPERLINK „http://www.brilon-forst.de“ www.brilon-forst.de

Hohen Eimberg“, höchster Punkt im Briloner Stadtwald mit ca. 810 m, über den Briloner Wald.
„Hohen Eimberg“, höchster Punkt im Briloner Stadtwald mit ca. 810 m, über den Briloner Wald.

„Hohen Eimberg“, höchster Punkt im Briloner Stadtwald mit ca. 810 m, über den Briloner Wald.

Bildmaterial:

 HYPERLINK „https://www.dropbox.com/sh/wrbcoftk3yu5f5i/AAD5s863WXSGkgsO4BkpjOmAa?dl=0″ https://www.dropbox.com/sh/wrbcoftk3yu5f5i/AAD5s863WXSGkgsO4BkpjOmAa?dl=0

Blick vom „Hohen Eimberg“, höchster Punkt im Briloner Stadtwald mit ca. 810 m, über den Briloner Wald. © Stadt Brilon

Frühlingserwachen im Wald (Foto: PEFC)
Frühlingserwachen im Wald (Foto: PEFC)

Am 21. März ist „Tag des Waldes 2016″

Jetzt raus in den Wald und die Natur begrüßen

Die Waldschutzorganisation PEFC erklärt, was den Wald im Frühling so liebenswert macht

Stuttgart, zum 21. März 2016. Es gibt Aktivitäten, die machen im Frühling einfach mehr Spaß als im Winter: Joggen oder Radfahren zum Beispiel. Auch die tägliche Runde mit dem Hund ist im Pullover schöner als im dicken Regenmantel. Ein beliebter Treffpunkt ist der Wald. Kein Wunder, denn gerade im Frühling ist der Wald voller Leben. Neben Joggern, Radfahrern und Spaziergängern locken die ersten wärmenden Sonnenstrahlen die Knospen und Triebe der Pflanzen heraus. Auch die Vögel sind wieder zurück und deutlich zu hören, wenn Sie trillernd ihr Revier besetzen und den hungrigen Nachwuchs füttern. Einige Stockwerke weiter unten, auf und unter dem Boden, sind es Dachse, Frösche und Insekten, die erwachen. Die Sonne, die durch die noch lichten Baumkronen scheint, lässt den Wald zudem in einem faszinierenden Licht erstrahlen.

Dass die Wälder pünktlich zum Tag des Waldes am 21. März so schön und gepflegt aussehen, liegt neben Mutter Natur an den Waldbesitzern, Förstern und Waldarbeitern, die den Wald auch in den Wintermonaten pflegen und dabei stets das Wohlergehen des Waldes im Blick behalten. Auf fast 70 Prozent der deutschen Waldfläche richten sie sich dabei nach den Regeln, welche die Waldschutzorganisation PEFC aufgestellt hat: ökologische, ökonomische und soziale Standards für eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder. Überprüft wird das Einhalten der Standards durch unabhängige Zertifizierungsstellen, zum Beispiel vom TÜV. Das schließt die Herkunftskontrolle des Holzes von der Ernte bis hin zu Produktion und Verkauf mit ein. Somit kann der Verbraucher sicher sein, dass Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen, oftmals aus einem Wald, den er kennt und liebt.

Moderne Wälder sind „multifunktional“

Wenn ein Wald viele Wünsche erfüllt, d. h. zugleich der Natur, der Freizeitgestaltung, oder der Trinkwasser- und Holzgewinnung dient, nennen ihn Fachleute „multifunktional“. Ein Zeichen für multifunktionale Wälder sind beispielsweise auch die großen Holzpolter, die sich seitlich der Waldwege finden. Die im Winter geernteten und gestapelten Baumstämme wurden nicht etwa im Wald vergessen, sondern bewusst dort gelagert, um sie jetzt im Frühjahr bodenschonender abtransportieren und zu ökologischen Produkten weiterverarbeiten zu können. Entdeckt man am Polter das PEFC-Zeichen, ist garantiert, dass im Wald wieder genügend neues Holz nachwächst.

Mehr Informationen zu PEFC und weitere Tipps mit Dingen, die man jetzt im Wald entdecken und erleben kann, gibt es im Internet unter www.tag-des-waldes.de.

PEFC – die unabhängige Waldschutzorganisation

PEFC formuliert Regeln für den Umgang des Menschen mit dem Wald: Es setzt ökologische und soziale Standards für eine nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder. Überprüft werden sie durch unabhängige Zertifizierungsstellen, zum Beispiel vom TÜV. Das schließt die Kontrolle des Holzes von der Ernte bis hin zu Produktion und Verkauf mit ein. Somit kann der Verbraucher sicher sein, dass Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. PEFC ist in Deutschland und weltweit die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Mehr unter pefc.de.

Kontakt PEFC:
Catrin Fetz
PEFC Deutschland e.V.
Tübinger Straße 15
70178 Stuttgart
Tel.: 0711 / 24861820
fetz@pefc.de

 

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Frühlingserwachen im Wald (Foto: PEFC)
Frühlingserwachen im Wald (Foto: PEFC)
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Im Frühjahr gibt es im Wald viel zu entdecken (Foto: PEFC)

Im Frühjahr gibt es im Wald viel zu entdecken (Foto: PEFC)

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Holzpolter im Wald Foto PEFC

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PEFC
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Auszeichnung für Ilmenau in Thüringen

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Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau

Stadt Ilmenau feiert Urkundenübergabe mit großer Pflanzaktion

Stuttgart / Ilmenau 16.04.2015. PEFC Deutschland zeichnete die Stadt Ilmenau in Thüringen am 15.04.2015 offiziell als „PEFC-Waldhauptstadt“ aus. Unter den geladenen Gästen im Wald am Hangeberg befanden sich neben Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber, der Geschäftsführerin des Vereins für Sport und erlebnisorientierte integrative Sozialarbeit e.V., Ute Oberhoffner, und Stadtförster Matthias Wetzel auch Vertreter der PEFC-Arbeitsgruppe Thüringen sowie viele interessierte Ilmenauer Bürger.

Eingebettet wurde die Urkundenübergabe in eine große Pflanzaktion, bei der über 300 Kinder aus Schulen und Kindergärten in Ilmenau kräftig anpackten und rund 1.000 von PEFC Deutschland gestiftete Buchen und Tannen im Ilmenauer Stadtwald am Hangeberg pflanzten.

Der Vorsitzende von PEFC Deutschland, Prof. Dr. Ulrich Schraml, hob in seiner Rede die Leistungen der Stadt Ilmenau hervor: „Ich gratuliere der Stadt Ilmenau im Namen von PEFC Deutschland für die vorbildlich umgesetzte nachhaltige Forstwirtschaft, bei welcher alle drei Säulen der Nachhaltigkeit, die ökonomische, die ökologische sowie die soziale, gleichermaßen berücksichtigt werden. Das Engagement der Stadt, Kinder und Jugendliche für den Wald in ihrer Umgebung zu begeistern und auch dieThemen nachhaltige Waldbewirtschaftung und PEFC angemessen zu vermitteln, war ein Hauptgrundfür die Entscheidung der Jury, Ilmenau in diesem Jahr den Titel zu verleihen – und die heutige Pflanzaktion zeigt deutlich, wie engagiert das Konzept hier gelebt wird“.

Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber gab in seiner Rede der Freude Ausdruck, die Auszeichnung zur Waldhauptstadt entgegen nehmen zu dürfen: „Durch die Ernennung zur Waldhauptstadt hat das von uns gezeigte Bemühen um die Pflege und Erhaltung des Stadtwaldes große Anerkennung gefunden – eine Auszeichnung, die wir sehr zu schätzen wissen“.

Ilmenau trägt den Titel der Waldhauptstadt nun bis Ende Jahres 2015. Verschiedene Veranstaltungen, unter anderem auch die Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland am 14. Juli 2015, werden während des gesamten Jahres in Ilmenau auf die Verdienste der Stadt um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung hinweisen. An vielen Stellen in der Innenstadt und im Wald weisen Schilder auf den Titel hin.

Bildunterschriften:
Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (1): In der gesamten Ilmenauer Innenstadt und in den Wäldern weisen Schilder die PEFC-Waldhauptstadt 2015 hin.

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (2): Über 300 Ilmenauer Kinder aus Kindergärten und Schulen pflanzten einen Baum in „ihrem“ Ilmenauer Stadtwald am Hangeberg

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (3): Über 300 Ilmenauer Kinder aus Kindergärten und Schulen pflanzten einen Baum in „ihrem“ Ilmenauer Stadtwald am Hangeberg

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (4): Über 300 Ilmenauer Kinder aus Kindergärten und Schulen pflanzten einen Baum in „ihrem“ Ilmenauer Stadtwald am Hangeberg

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (5): Stadtförster Matthias Wetzel übergibt die Pflanzen an die Kinder

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (6): Prof. Dr. Ulrich Schraml, Vorsitzender von PEFC Deutschland, übergibt die Urkunde an Ilmenaus Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber. Ebenfalls im Bild: Stadtförster Matthias Wetzel und Organisatorin Ute Oberhoffner.

Foto oben: Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (7): Prof. Dr. Ulrich Schraml, Vorsitzender von PEFC Deutschland, übergibt die Urkunde an Ilmenaus Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber. Ebenfalls im Bild: Stadtförster Matthias Wetzel und Organisatorin Ute Oberhoffner.

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (8): Eine Vielzahl an Kindergarten- und Schulgruppen nahmen aktiv an der Pflanzaktion teil.

PEFC
PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert.

Kontakt für Anfragen zur Stadt Ilmenau:
Ute Oberhoffner
Geschäftsführerin VSS e.V.
Agenda21-Büro Ilmenau
Ludwig-Jahn-Straße 2a
98693 Ilmenau
Telefon: 03677 / 844407
info@vss-ilmenau.de

Kontakt PEFC:
Catrin Fetz
PEFC Deutschland e.V.
Tübinger Straße 15
70178 Stuttgart
Tel.: 0711 / 24861820
fetz@pefc.de
www.pefc.de

 

AM 21. MÄRZ IST TAG DES WALDES „

Die Waldschutzorganisat ion PEFC zeigt , was es jetzt im Wald zu entdecken gibt

Freizeit im Laubwald
Freizeit im Laubwald

Stuttgart, zum 21. März 2015. Viele unserer Wälder sind wahre Schatztruhen der Natur. Das wird uns zu keiner Jahreszeit bewusster als im Frühling. Jetzt nehmen wir den Wald mit allen Sinnen wahr: Wir sehen, spüren und riechen die Natur und wünschen uns, dass dieser einzigartige Lebensraum erhalten bleibt. Genau dieses Ziel verfolgt die Waldschutzorganisation PEFC Deutschland e. V. Seit 15 Jahren stellt sie strenge Regeln auf, wie die Menschen zum Erhalt des Waldes aktiv beitragen können – insbesondere durch eine besonders schonende Bewirtschaftung. Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer der Waldschutzorganisation PEFC, erklärt: „Holz zu ernten, um daraus Möbel und andere faszinierende Dinge zu fertigen, ist unproblematisch, wenn dies nicht zulasten der Tier- und Pflanzenwelt geht. Dazu bedarf es eines ausgeklügelten Regelwerks, das von Unabhängigen kontrolliert wird.„ Zwei Drittel der deutschen Waldfläche werden bereits nach PEFC-Standards bewirtschaftet. In diesen Wäldern kann sich die Natur frei entfalten – trotz Bewirtschaftung, Sport- und Freizeitaktivitäten der Menschen.

Zum Tag des Waldes weist PEFC auf einige Naturereignisse und -schönheiten hin, auf die es sich beim Frühjahrsspaziergang im Wald zu achten lohnt:
1. Wer seinen Spaziergang außerhalb des Waldes beginnt, kann auf den Baum des Jahres, den Feld- Ahorn, den Vogel des Jahres, den Habicht, und auf das Wildtier des Jahres, den Feldhasen, treffen. Es gibt sogar ein Waldgebiet des Jahres, den Grunewald bei Berlin. Und aus dem PEFC-Wettbewerb „Waldhauptstadt 2015„ ging Ilmenau im Thüringer Wald als Sieger hervor.

2. Was brummt denn da? Steigen die Temperaturen, gehören Hummeln zu den ersten Luftakrobaten an Waldrändern und Lichtungen. Den Winter haben sie im Boden in bis zu 30 Zentimetern Tiefe verbracht. Auch (Wild-)Bienen suchen jetzt an Weiden und Haselsträuchern Pollen.

3. Wenn sich im Wald ein blauer Teppich ausbreitet, verdanken wir das den Leberblümchen. Sie verzaubern die Wälder seit Millionen Jahren – sie sind acht Mal älter als die Menschheit.

4. Viele Wildkräuter kann man essen, darunter Bärlauch, Brennnessel, Löwenzahn und Wiesenschaumkraut. Für die eigene Mahlzeit darf man sie (mit wenigen Ausnahmen) auch pflücken. Aber Vorsicht: Hier sind wegen der Verwechslungs- und Vergiftungsgefahr gute Kenntnisse erforderlich.

5. Überall im Wald keimen jetzt Samen auf – oftmals weit entfernt von den Bäumen, von denen sie im Herbst gefallen sind. Seine natürliche Verjüngung verdankt der Wald unter anderem dem Eichhörnchen und anderen Vorratssammlern, die nicht alle Winterreserven wiedergefunden haben.

6. Als erster Laubbaum zeigt hierzulande die Birke ihr Frühlingskleid. Sie ist auch bei der Wiederbewaldung von Brachflächen die erste und bereitet anderen Baumarten den Weg.

7. Bis zu einer Million weiße Blüten könnte man, wenn man die Muße hätte, an Vogelkirschen im Wald zählen. Sie ziehen viele Insekten an, darunter die Maikäfer.

8. Die Lärche ist nun wieder „komplett„ – als einziger heimischer Nadelbaum hatte sie im Winter ihre Nadeln abgeworfen.

9. Wenn’s im Frühlingswald fiept, flitzen Mäuse durchs Unterholz. Oder doch nicht? Waldspitzmäuse sind gar keine echten Mäuse. Wie Maulwurf und Igel gehören sie zur Ordnung der Insektenfresser.

10. Meist unauffällig bauen mehr als 100 Brutvogelarten ihre Nester und Höhlen in den Bäumen. Manche aber machen dabei zumindest akustisch auf sich aufmerksam, allen voran Bunt- und Schwarzspecht. Sie lieben abgestorbene Bäume, die von Käfern und Maden besiedelt werden. In PEFC-Wäldern ist solches „Biotopholz„ fester Bestandteil des Ökosystems.

11. Manche Insekten allerdings stellen sowohl den Wald als auch die Spaziergänger vor Probleme. Eine besondere Gefahr geht mancherorts von Eichen- und Kiefernprozessionsspinnern aus. Eine einzige gefräßige Raupe besitzt bis zu 600.000 Gifthaare mit Widerhaken, die sie „abfeuern„ kann. Von Gespinstnestern daher lieber fernbleiben!

12. In einem nachhaltig bewirtschafteten Wald gehören sie zum Erscheinungsbild: die Holzpolter. Klettern ist darauf untersagt. Stattdessen lassen sich in ihrem Schutze Erdkröten, Grasfrösche oder Blindschleichen beobachten.

Entdeckungstour im Wald
Entdeckungstour im Wald

Mehr Wissenswertes über den Wald und die Zertifizierung hat PEFC unter pefc.de zusammengetragen.
PEFC Deutschland e. V. wurde 1999 gegründet und übernimmt in Deutschland die Aufgaben hinsichtlich der Entwicklung von Standards und Verfahren zur Wald-, Holz- und Papierzertifizierung, die Bereitstellung und Verbreitung von Informationen sowie die Verwaltung der Rechte am PEFC-Logo für Deutschland. Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche, das sind rund zwei Drittel der deutschen Wälder, ist PEFC in Deutschland die größte unabhängige Institution für die Sicherung nachhaltiger Waldbewirtschaftung und die bedeutendste Waldschutzorganisation. 3/3

Wir stellen gerne Fotomaterial zur Verfügung, welches in Verbindung mit dem Thema sowie mit dem Nachweis „PEFC Deutschland„ honorarfrei ist. Über Belegexemplare oder Veröffentlichungshinweise freuen wir uns.
Pressearchiv und Fotogalerie:

pefc.de/presse.html
Viel zu entdecken gibt es im Frühling im Wald, insbesondere in solchen Wäldern, die nach PEFC-Nachhaltigkeitskriterien schonend bewirtschaftet werden. Fotos: PEFC Deutschland

Kontakt PEFC Deutschland:
Catrin Fetz
PEFC Deutschland e. V.
Tübinger Straße 15
70178 Stuttgart
Tel.: 0711 24861820
fetz@pefc.de
www.pefc.de

Ilmenau ist PEFC-Waldhauptstadt 2015

Ilmenau
Ilmenau

Stuttgart, 29.01.2012. Ilmenau ist PEFC-Waldhauptstadt 2015. Mit dem Gewinn der Wahl konnte sich die Stadt am Nordhang des Thüringer Waldes gegen fünf weitere hochkarätige Mitbewerber durchsetzen und darf den Titel „PEFC-Waldhauptstadt“ ein Jahr lang führen. Den zweiten Platz im Wettbewerb sicherte sich die Stadt Bad Waldsee (Baden-Württemberg, Landkreis Ravensburg), auf Platz drei folgte die Stadt Ehingen (Baden-Württemberg, Alb-Donau-Kreis).

Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt sechs Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern des Deutschen Forst-Zertifizierungsrates bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Ilmenau auf Platz 1.

Die Stadt Ilmenau ist mit über 1.100 Hektar Waldfläche bereits seit 2002 PEFC-zertifiziert und darüber hinaus Träger der Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes Thüringens für nachhaltige und ökologische Waldbenutzung. Das große Engagement für die Kinder- und Jugendbildung, in der neben allgemeinen Informationen zum Thema Wald auch die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die PEFC-Zertifizierung eine große Rolle spielen, hat die Jury im Besonderen überzeugt. Ilmenau nutzte nach den erheblichen Schäden des Orkans „Kyrill“ auch die Chance, durch eine aktive Öffentlichkeitsarbeit die lokale Bevölkerung über die Wichtigkeit eines artenreichen und nachhaltig gepflegten Waldbestands aufzuklären.

„Unsere Wälder werden mit strenger Sorgfalt und auf nachhaltige Weise von unseren forstlichen Mitarbeitern bewirtschaftet, damit sie für nachfolgende Generationen erhalten werden. Seit 2002 belegen wir dies auch aktiv mit der PEFC-Zertifizierung. Daher ist es uns eine besondere Ehre, dass unser Engagement mit der Wahl zur Waldhauptstadt auf diese Weise ausgezeichnet wird“, gab Ilmenaus Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber seiner Freude über die Auszeichnung Ausdruck.

Ilmenau profitiert von der Ernennung zur PEFC-Waldhauptstadt nun auf vielfältige Weise. Die Stadt erhält als Preis 1.000 Forstpflanzen zur Pflanzung im Stadtwald. In den nächsten Wochen wird die offizielle Urkundenübergabe an die Waldhauptstadt Ilmenau erfolgen und die Stadt wird im Sommer 2015 mit zahlreichen Aktionen den Waldhauptstadttitel der lokalen und regionalen Bevölkerung nahebringen. Am 14. Juli 2015 findet zudem die Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland e.V. in der neu gekürten Waldhauptstadt statt.

PEFC
PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und übernimmt in Deutschland die Aufgaben hinsichtlich der Entwicklung und Entscheidungen der Standards und Verfahren der Zertifizierung, die Bereitstellung und Verbreitung von Informationen sowie die Verwaltung der Rechte am PEFC-Logo für Deutschland. Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche, das sind rund zwei Drittel der deutschen Wälder, ist PEFC auch in Deutschland die größte unabhängige Institution für die Sicherung nachhaltiger Waldbewirtschaftung und die bedeutendste Waldschutzorganisation.

Kontakt für Anfragen an die Stadt Ilmenau:
Ute Oberhoffner
Geschäftsführerin VSS e.V.
Agenda21-Büro Ilmenau
Ludwig-Jahn-Straße 2a
98693 Ilmenau
Telefon: 03677 / 844407
info@vss-ilmenau.de

Kontakt PEFC:
Catrin Fetz
PEFC Deutschland e.V.
Tübinger Straße 15
70178 Stuttgart
Tel.: 0711 / 24861820
fetz@pefc.de
www.pefc.de

Foto: © Andreas Weber

Wer wird Waldhauptstadt 2015? Jetzt bewerben!

Waldhauptstadt gesucht
Waldhauptstadt gesucht

Städte und Gemeinden, die sich um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung verdient gemacht haben, können sich ab sofort um den Titel PEFC-Waldhauptstadt 2015 bewerben


Stuttgart, 04.06.2014. Auch 2015 wird wieder einer Stadt oder einer Gemeinde in Deutschland die Auszeichnung zuteil, den Titel Waldhauptstadt führen zu können, denn PEFC Deutschland schreibt den Wettbewerb für das Jahr 2015 neu aus. Seit der ersten Durchführung im Jahr 2011 konnten sich die Städte Augsburg, Rottenburg am Neckar und Freiberg durch besonderen Einsatz für eine nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Wälder diesen Titel sichern und sich als Vorbilder für andere Kommunen auszeichnen.

Mit dem Titel Waldhauptstadt erhalten Städte und Gemeinden die Möglichkeit, ihre nachhaltige und vorbildliche Waldbewirtschaftung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und der lokalen und regionalen Bevölkerung zu veranschaulichen.
PEFC ruft interessierte Gemeinden oder Städte dazu auf, sich bis zum 31. November 2014 zu bewerben und entsprechende Unterlagen an die PEFC-Geschäftsstelle zu senden.

Voraussetzung zur Teilnahme am Wettbewerb ist eine (möglichst langjährige) PEFC-Zertifizierung des kommunalen Waldes.

Insbesondere haben all jene Kommunen besonders hohe Chancen auf die Auszeichnung, die:
– sich in herausragender Weise um eine nachhaltige Waldwirtschaft bemüht haben,

– möglichst aktiv an der Steigerung des Bekanntheitsgrades von PEFC mitwirken (z.B. durch Logoverwendung, Anbringung der PEFC-Waldschilder, etc.),

– bei ihrer Beschaffung auf PEFC-zertifizierte Holz- und Papierprodukte Wert legen.

Die neu gewählte Kommune kann sich im Jahr 2015 mit dem Titel PEFC-Waldhauptstadt schmücken und diesen als Instrument des Stadtmarketings einsetzen. In den Bewerbungs­unterlagen sollte die Stadt bereits kurz skizzieren, mit welchen Maßnahmen oder Aktionen sie 2015 ihren Titel Waldhauptstadt bekannt machen möchte.

Als Preis stiftet PEFC Deutschland der Siegerstadt 1.000 Forstpflanzen eigener Wahl für den Stadtwald, die in einer öffentlichen Pflanzaktion im Jahr 2015 gepflanzt werden sollen.
Darüber hinaus wird die Öffentlichkeitsarbeit der Kommune zum Thema Waldhauptstadt“ von PEFC Deutschland unterstützt:
PEFC stiftet der Waldhauptstadt fünf Ortsschilder Willkommen in der Waldhauptstadt 2015 STADT XY .

PEFC organisiert in Zusammenarbeit mit den lokalen Medien und den Forstleuten vor Ort zum Thema Nachhaltigkeit in der Waldbewirtschaftung besondere Aktivitäten wie ein Experten­telefon oder einen Malwettbewerb in den Schulen zum Thema Waldhauptstadt.

Bitte senden Sie die formlose Bewerbung per Post an die Geschäftsstelle von PEFC Deutschland e.V., Tübinger Straße 15, 70178 Stuttgart oder per Mail an info@pefc.de.

PEFC
PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nach­weislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert.

Wir stellen gerne Fotomaterial zur Verfügung, welches in Verbindung mit dem Thema sowie mit dem Nachweis PEFC Deutschland“ honorarfrei ist. Über Belegexemplare oder Hinweise freuen wir uns.

Kontakt:
Catrin Fetz
PEFC Deutschland e.V.
Tübinger Straße 15
70178 Stuttgart
Tel.: 0711 24861820
fetz@pefc.de
www.pefc.de

Am 21. März ist der Tag des Waldes

Dem Wald durch Zertifizierung eine Zukunft geben
Das Zertifizierungssystem von PEFC will weltweit forstliche Nachhaltigkeit sicherstellen

PEFC
PEFC

Stuttgart, 17.03.2014. Die weltweit nach den PEFC-Standards zertifizierte Waldfläche beträgt aktuell über 258 Millionen Hektar. Damit ist PEFC das weltweit am meisten verbreitete forstliche Zertifizierungssystem. Für den Vorsitzenden von PEFC Deutschland, Professor Dr. Ulrich Schraml, sind zwei Gründe von entscheidender Bedeutung für diesen Erfolg. „Zum einen“, so Schraml, „setzen wir uns ganz bewusst auch für eine ökonomische Nutzung des Waldes ein, ohne andere Interessen wie den Naturschutz dabei an den Rand zu drängen oder gar zu vernachlässigen. Überall, und gerade auch in den Entwicklungsländern, muss man dem Wald für die Menschen vor Ort einen ökonomischen Wert geben, will man ihn vor der Vernichtung retten.“

Wälder wurden immer schon vom Menschen genutzt. Wie diese Nutzung konkret aussieht, hängt von den jeweiligen aktuellen Interessen der Menschen in einer bestimmten Region ab. Diese können sehr konträr sein, wie derzeit beispielsweise in Deutschland. Hier hat der Wald einen ganz besonderen Wert als Sportstätte und Erholungsort bekommen, eine in der Geschichte ganz neuartige Bedeutung des Waldes für den Menschen. Gleichzeitig gewinnt er seit einigen Jahren wieder an Relevanz als nachhaltige Energierressource. So ist Brennholz heute in der Energiepolitik Deutschlands so wichtig wie zuletzt vor hundert Jahren.

Partnerschaften für den Wald
Der andere wichtige Erfolgsfaktor ist das strategische Konzept, durch das PEFC Waldschutz und Waldnutzung zusammenbringt. Prof. Schraml erklärt: „PEFC-Zertifizierung bedeutet, dass in einer Region in Mitteleuropa, in Finnland oder in Malaysia, Menschen über ihre Vorstellungen von einem wertvollen Wald und nachhaltiger Waldbewirtschaftung reden und dabei teilweise völlig divergierende Interessen auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Dies geschieht an Runden Tischen, an denen sich die wichtigsten Interessenvertreter – vom Naturschutz über die Gewerkschaften und die Holzwirtschaft bis hin zu den Waldbesitzern – treffen und für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder gemeinsame Standards, Verfahren, Strukturen und eine Finanzierung beschließen.“ Dieses Konzept ist einzigartig, aber nicht überall auf der Welt mit schnellen Erfolgsaussichten umzusetzen.

Entwicklungsmotor Zertifizierung
In demokratischen und auf Transparenz basierenden Gesellschaften, wie in Deutschland, war das Instrument der regionalen Partnerschaften relativ problemlos zu etablieren. Hier ist die Umsetzung einer nachhaltiger Waldbewirtschaftung ohnehin auf einem guten Weg. In den meisten Regionen Deutschlands finden sich wieder struktur- und artenreiche Mischwälder. Sie bieten Pflanzen und Tieren einen solch attraktiven Lebensraum, dass selbst verloren geglaubte Tierarten wie Schwarzstörche, Wildkatzen, Luchse und Wölfe entweder wieder einwandern oder aber sich wieder stark ausbreiten.
Aber in einigen Regionen des borealen Nadelwaldgürtels (Taiga) und vor allem in den (sub-) tropischen Wäldern der Schwellen- und Entwicklungsländer fehlen die günstigen Voraussetzungen von demokratisch verfassten Nationen. Gerade deshalb wirkt die Forstzertifizierung durch PEFC wie ein Entwicklungsmotor für die dortigen Gesellschaften, wie Professor Schraml beschreibt: „Um zertifiziert zu werden, muss alles auf den Tisch und transparent gemacht werden. Wir schauen uns vor Ort die rechtlichen Verhältnisse an, die Legalität des Waldbesitzes, die Situation der Waldbewirtschaftung und inwieweit die Zivilgesellschaft, also die Menschen vor Ort, eingebunden ist.“ Denn bei PEFC gehe es eben nicht nur um Waldbewirtschaftung und Waldschutz, sondern auch um die Belange der Forstleute und die sozialen Rechte von indigenen Völkern (wo vorhanden). Daher war auch die Etablierung von Zertifizierungssystemen in Malaysia, Gabun und aktuell in China ein schleppender und mühseliger Prozess. „Aber“, so Schraml, „in Malaysia sehen wir die ersten Blüten unserer Arbeit und China ist ebenfalls auf einem guten Weg.“

Nachhaltigkeit durch Privatwaldbesitzer
In den Entwicklungsländern, aber auch in anderen Teilen der Welt, setzt PEFC insbesondere auf die Privatwaldbesitzer, die in Deutschland über 47 Prozent der Waldflächen verantworten. PEFC-Vorsitzender Schraml: „Wir schätzen deren Eigentümergesinnung. Der allergrößte Teil von ihnen will schon deshalb einen nachhaltig einwandfrei bewirtschafteten Wald, weil jeder ihn mit möglichst viel Wert vererben will.“ Das sei auch ein Grund dafür, dass sich so viele Privatwaldbesitzer in Deutschland nach den Kriterien von PEFC haben zertifizieren lassen. Über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus, unterziehen sich diese Waldbesitzer damit freiwillig zusätzlichen, höheren Standards: vom Verzicht auf Kahlschlag über den Erhalt von Biotopbäumen bis hin zu einem Rückegassensystem, das einen wald- und bodenschonenden Maschineneinsatz sicherstellt. Schraml lobt: „Die Privatwaldbesitzer sind ein wesentlicher Garant dafür, dass wir in unserem Land wieder gesunde und stabile Mischwälder haben und dass der Begriff Nachhaltigkeit mit so viel Leben erfüllt wird.“

Schlauer einkaufen
Aber der Erfolg von PEFC hängt nicht nur von den regionalen Partnerschaften und den zertifizierten Unternehmen der Holz-, Papier- und Möbelindustrie ab. Der Waldschutz ist stark abhängig vom Markterfolg der zertifizierten Produkte. Die größte Macht geht – wie jedermann weiß – vom Verbraucher aus. Prof. Schraml: „Wir bei PEFC nennen das Prinzip ,Schlauer Einkaufen`. Wenn sich möglichst viele Konsumenten für ein Produkt mit dem PEFC-Siegel entscheiden, dann ist das ein konkreter Beitrag zur Rettung der Wälder unserer Erde.“

Weitere Informationen zu PEFC und zu den Aktionen rund um den „Tag des Waldes“ unter pefc.de und www.tag-des-waldes.de

Pressekontakt:

Jan Mertens
PEFC Deutschland e.V.
Tübinger Straße 15, 70178 Stuttgart
Tel. +49 711 24861820
E-Mail: mertens@pefc.de

PEFC im Blickpunkt
PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft. PEFC Deutschland e. V. wurde 1999 gegründet und übernimmt in Deutschland die Aufgaben hinsichtlich der Entwicklung und Entscheidungen der Standards und Verfahren der Zertifizierung, die Bereitstellung und Verbreitung von Informationen sowie die Verwaltung der Rechte am PEFC-Logo für Deutschland. Mit 7,35 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche, das sind rund zwei Drittel der deutschen Wälder, ist PEFC auch in Deutschland die größte unabhängige Institution für die Sicherung nachhaltiger Waldbewirtschaftung und die bedeutendste Waldschutzorganisation. Mehr Informationen unter www.pefc.de

Freiberg ist PEFC-Waldhauptstadt 2013

Freiberg
Freiberg

Die Universitätsstadt Freiberg triumphiert beim bundesweiten Wettbewerb und erhält Forstpflanzen für den Wald

Stuttgart / Freiberg, 07.03.2013. Die Universitätsstadt Freiberg in Sachsen wird für ihre nachhaltige Waldbewirtschaftung als Waldhauptstadt 2013 durch die weltgrößte Waldschutzorganisation PEFC Deutschland ausgezeichnet. Freiberg setzte sich damit bundesweit gegen sechs Kommunen durch, wobei Hann. Münden in Niedersachsen Platz zwei errang, vor Ilmenau in Thüringen.
Mit dem neuen Titel wird Freiberg nun noch grüner: Denn als Hauptpreis erhält die Stadt 1.000 Forstpflanzen zur Aufforstung ihres Kommunalwaldes. Die Urkundenübergabe findet am 12. März, im Rathaus von Freiberg statt.

„2013 ist es 300 Jahre her, dass der Begriff ´Nachhaltigkeit´ durch den Freiberger Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz geprägt wurde. Diesem Erbe fühlen wir uns in besonderer Weise verpflichtet und ich freue mich, dass uns die Auszeichnung zur Waldhauptstadt gerade in diesem Jahr zuteil wird“, betont Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm.

Als Waldhauptstadt 2013 ist Freiberg zugleich Austragungsort der diesjährigen Aktionstage und der Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland in der ersten Juliwoche und wird die Kommunikationsarbeit von PEFC prägen.
Ausgezeichnet werden als PEFC-Waldhauptstadt Städte und Gemeinden, die ihre Wälder nach den strengen Standards von PEFC-Deutschland bewirtschaften und sich um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung verdient gemacht haben.
Vergeben wird der Titel Waldhauptstadt seit zwei Jahren. 2011 hatte sich Augsburg diesen gesichert, 2012 trug Rottenburg am Neckar den Sieg davon.

In diesem Jahr nun überzeugte Freiberg die Jury, die sich aus Mitgliedern von PEFC Deutschland zusammensetzt, darunter Vertreter des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie der Umweltverbände und Gewerkschaften.
Ein besonders gewichtiges Argument für diese Entscheidung stellte das einmalige historische Erbe der Stadt dar, denn die Silberstadt mit Sitz der Technischen Universität Bergakademie Freiberg ist für die Forstwirtschaft ein Ort mit besonderer Vergangenheit: Im Jahr 1713 schaffte Oberberghauptmann Hannß Carl von Carlowitz mit seinem Buch „Sylvicultura oeconomica oder haußwirtschaftliche Nachricht und naturgemäße Anweisung zur wilden Baum-Zucht“ hier die Grundlage für das, was wir heute unter einer nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern
verstehen.

Nach der Rückgabe aller Flächen des ehemaligen Freiberger Kommunalwaldes aus der Eigentumsform „Eigentum des Volkes der DDR“, erbrachte Freiberg früh einen ersten Nachweis für die vorbildliche nachhaltige Waldbewirtschaftung seines Stadtwaldes. Als eine der ersten deutschen Kommunen überhaupt ließ die Stadt ihre knapp 1.000 Hektar Waldfläche bereits am 26. Juni 2001 nach den strengen Kriterien von PEFC Deutschland zertifizieren.

PEFC sucht die

Waldhauptstadt 2013

Städte und Gemeinden, die sich um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung verdient gemacht haben, können sich ab sofort bewerben

Stuttgart, 31.10.2012. Auch 2013 wird wieder einer Stadt oder einer Gemeinde in Deutschland die Ehre zuteil, den Titel Waldhauptstadt führen zu dürfen, denn PEFC Deutschland schreibt den Wettbewerb zur Waldhauptstadt 2013 neu aus. In den letzten beiden Jahren konnten sich die Städte Augsburg (2011) und Rottenburg am Neckar (2012) diesen Titel sichern, da die Städte sich in besonderem Maße für die nachhaltige Bewirtschaftung des stadteigenen Waldes einsetzen und mit Vorbildcharakter für andere Kommunen agieren.

PEFC-Geschäftsführer Dirk Teegelbekkers ist mit den ersten beiden Waldhauptstadtjahren in Augsburg und Rottenburg rundum zufrieden: In den ersten beiden Waldhauptstädten konnten wir mit unseren Aktionstagen ein breites Publikum erreichen und dieses für die Bedeutung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung sensibilisieren. Das motiviert uns, auch in der nächsten Waldhauptstadt 2013 den Wald für die Menschen in den Fokus zu rücken und die Bevölkerung über PEFC und PEFC-zertifizierte Holz- und Papierprodukte zu informieren .

PEFC ruft interessierte Gemeinden oder Städte dazu auf, sich bis zum 31. Januar 2013 zu bewerben und entsprechende Unterlagen an die PEFC-Geschäftsstelle zu senden.

Folgende Kriterien bilden die Basis einer erfolgreichen Bewerbung:

Die Gemeinde oder Stadt sollte

  • wenn möglich auf eine langjährige Erfahrung mit der PEFC-Zertifizierung zurückblicken können
  • sich um eine nachhaltige Waldwirtschaft im Allgemeinen verdient gemacht haben
  • bei ihrer Beschaffung auf PEFC-zertifizierte Holz- und Papierprodukte Wert legen
  • möglichst aktiv an der Steigerung des Bekanntheitsgrades von PEFC mitwirken (z.B. durch Logoverwendung, Anbringung der PEFC-Waldschilder, etc.).

Die neu gewählte Stadt bzw. Gemeinde erhält die Möglichkeit, sich im Jahr 2013 mit dem Titel Waldhauptstadt zu schmücken und diesen als Instrument des Stadtmarketings einzusetzen. Die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt zu diesem Thema wird darüber hinaus von PEFC Deutschland unterstützt. PEFC Deutschland wird zudem in der neu gewählten Stadt mehrere öffentlichkeits- und medienwirksame Aktionstage durchführen. Auch die jährliche PEFC-Mitgliederversammlung wird in der Waldhauptstadt 2013 stattfinden. Als zusätzlicher Preis erhält die Siegerstadt eine Palette mit PEFC-zertifiziertem Kopierpapier oder alternativ 1.000 Forstpflanzen eigener Wahl für den Stadtwald.

Bitte senden Sie die formlose Bewerbung per Post an die Geschäftsstelle von PEFC Deutschland e.V., Danneckerstraße 37, 70182 Stuttgart oder per Mail an info@pefc.de.

PEFC

PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert.

Pressekontakt:

Catrin Fetz
PEFC Deutschland e.V.
Danneckerstraße 37
70182 Stuttgart
Tel.: 0711 / 24861820
fetz@pefc.de
www.pefc.de

Wir stellen gerne Fotomaterial zur Verfügung, welches in Verbindung mit dem Thema sowie mit dem Nachweis PEFC honorarfrei ist. Über ein Belegexemplar freuen wir uns.

Stadt Rottenburg pflanzt 1.000 Bäume

PEFC Deutschland stiftet der Waldhauptstadt 2012 Forstpflanzen für große Pflanzaktion

am 16.11.2012 ab 13.30 Uhr

Stuttgart, 12.11.2012.

Der Stadtwald Rottenburg ist bereits seit dem Jahr 2000 nach den PEFCStandards für nachhaltige Waldbewirtschaftung zertifiziert. PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Im Jahr 2012 wurde die Stadt Rottenburg a. N. aufgrund der besonderen Verdienste um eine nachhaltige Bewirtschaftungsweise des Stadtwaldes sogar bundesweit als PEFC-Waldhauptstadt aus sieben vorgeschlagenen Bewerberstädten ausgewählt.

Anlässlich dieser Auszeichnung fanden bereits im Juli dieses Jahres die PEFC-Aktionstage auf dem Eugen-Bolz-Platz sowie die PEFC-Mitgliederversammlung in der Rottenburger Festhalle statt.

Als Preis für die Auszeichnung zur Waldhauptstadt 2012 erhält die Stadt Rottenburg a.N. von PEFC Deutschland 1.000 Forstpflanzen für den Stadtwald. Die Pflanzung dieser Bäume findet am Freitag, den 16. November 2012, um 13.30 Uhr statt. Treffpunkt ist am Waldparkplatz Schadenweiler. An der Pflanzaktion beteiligt sind Vertreter der Stadt Rottenburg und des Gemeinderates, die für den Stadtwald zuständigen Förster des Kreisforstamtes Tübingen sowie Vertreter von PEFC Deutschland. Zudem sind auch die Personen eingeladen, die während der PEFC-Aktionstage eine Patenschaft für eine oder mehrere Bäume übernommen haben.

An die Vertreter der Presse ergeht hiermit die herzliche Einladung, an der Pflanzaktion teilzunehmen.

PEFC

PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFCzertifiziert.

Kontakt Kreisforstamt Tübingen:

Alexander Köberle

 Tel.: 07071/2071401

a.koeberle@kreis-tuebingen.de

Kontakt Stadt Rottenburg am Neckar:

Erster Bürgermeister Volker Derbogen

Tel.: 07472/165202

volker.derbogen@rottenburg.de

Kontakt PEFC Deutschland:

Catrin Fetz

Tel.: 0711/24861820

fetz@pefc.de

www.pefc.de

Einladung zur Pressekonferenz am 21.März 2012

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zu einer Pressekonferenz am 21.März 2012 um 10.00 Uhr, dem Tag des Waldes, im Rahmen einer Pflanzaktion in Reinfeld bei Lübeck ein.

Die Stiftung Unternehmen Wald pflanzt in Kooperation mit den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (SHLF) und PEFC Deutschland einen neuen Laubwald aus 10.400 Bäumen. Die Bäume werden gesponsert von den BAUHAUS Fachcentren und Logoclic, die im gesamten Jahr 2012 für jede verkaufte Einheit des Laminatfußbodens »Logoclic Edition« einen Baum pflanzen. So sind bisher rund 30.000 Bäume zusammen gekommen.

Was: Pflanzaktion am 21. März 2012 um 10.00 Uhr

Wo: Reinfeld bei Lübeck, in der Försterei Fohlenkoppel, Steinkampsholz Abteilung 363 c

Wenn Sie an der Aktion teilnehmen möchten, bitte ich Sie um eine kurze Rückmeldung, gerne auch per Email an fetz@pefc.de. Ich freue mich sehr auf Ihre Beteiligung und stehe Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Beste Grüße,

Catrin Fetz

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

PEFC Deutschland e.V.

Danneckerstr. 37

70182 Stuttgart

Tel +49 711 24861820

Fax +49 711 2484031

Mobil +49 151 40039359

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Rottenburg am Neckar ist PEFC-Waldhauptstadt 2012

 

Rottenburg
Rottenburg

Stuttgart, 29.02.2012. Rottenburg am Neckar ist PEFC-Waldhauptstadt 2012. Mit dem Gewinn der Wahl konnte sich Rottenburg gegen sieben weitere bundesweite Mitbewerber durchsetzen und wird nun eine zentrale Rolle in der Kommunikation von PEFC Deutschland im Jahr 2012 einnehmen. Den zweiten Platz im Wettbewerb sicherte sich die Stadt Ilmenau in Thüringen, auf Platz drei folgten die Gemeinden Schotten in Hessen sowie Weiden in der Oberpfalz. weiter …

PEFC DEUTSCHLAND KOMMT ZU

 

AKTIONSTAGEN NACH AUGSBURG

Buntes Programm informiert vom 18.05. – 21.05.2011 auf einer großen Aktionsfläche auf dem Augsburger Rathausplatz über nachhaltige Waldbewirtschaftung und lädt zum Mitmachen ein

Stuttgart, 10.05.2011. Vom 18. bis 21. Mai steht die frischgekürte Waldhauptstadt Augsburg ganz im Zeichen der Wälder und des Waldschutzes: PEFC Deutschland, die weltweit größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung, informiert auf einer großen Aktionsfläche auf dem Augsburger Rathausplatz interessierte Besucher über Wälder, ihre vielfältigen Funktionen und das Ziel der Zertifizierung nachhaltiger Waldbewirtschaftung. Die Aktionstage finden im Rahmen des Internationalen Jahres der Wälder statt und sollen vor allem das Bewusstsein für die Bedeutung der Wälder und ihrer Erhaltung fördern.

PEFC-Waldhauptstadt: Große Ehre für Augsburg

 

Augsburg, 21.03.2011. Am Internationalen Tag des Waldes zeichnete PEFC Deutschland die Stadt Augsburg offiziell als „PEFC-Waldhauptstadt“ aus. Die Urkundenübergabe fand zeitgleich mit dem offiziellen Kampagnenstart des Internationalen Jahres der Wälder statt und stand damit in einer Reihe mit zahlreichen weiteren Veranstaltungen, die zum Auftakt des Internationalen Jahres der Wälder abgehalten wurden. weiter …

Offizielle Urkundenübergabe an die Waldhauptstadt Augsburg

Auszeichnung der Stadt Augsburg als PEFC-Waldhauptstadt findet am 21.03.2011 statt – zeitgleich mit dem offiziellen Kampagnenstart des Internationalen Jahres der Wälder

Stuttgart, 15.03.2011. Am 21.03.2011, dem Tag des Waldes sowie dem offiziellen Kampagnenstart des Internationalen Jahres der Wälder, erhält die Stadt Augsburg die offizielle Urkunde als „PEFCWaldhauptstadt“. Augsburg wird damit von PEFC Deutschland für die Verdienste um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sowie eine vorbildliche nachhaltige Beschaffungspolitik ausgezeichnet. Beim Wettbewerb zur Waldhauptstadt konnte sich Augsburg gegen 16 bundesweite Mitbewerber durchsetzen. weiter …

Augsburg ist PEFC-Waldhauptstadt

 

Größter kommunaler Waldbesitzer in Bayern setzt sich beim Wettbewerb „Welche Stadt wird PEFC-Waldhauptstadt 2011?“ durch

Stuttgart, 21.02.2011. Die Stadt Augsburg ist PEFC-Waldhauptstadt 2011. Mit dem Gewinn der Wahl konnte sich Augsburg gegen 16 bundesweite Mitbewerber des Wettbewerbs „Welche Stadt wird PEFC-Waldhauptstadt 2011?“ durchsetzen und wird nun eine zentrale Rolle bei den von PEFC Deutschland geplanten Aktionstagen im Zusammenhang mit dem Internationalen Jahr der Wälder spielen. weiter …

PEFC-Waldhauptstadt 2011 gesucht

 

Auftakt der PEFC-Aktionen zum Internationalen Jahr der Wälder 2011

Stuttgart, 10.01.2011. PEFC Deutschland e.V. wird im Rahmen des Internationalen Jahres der Wälder eine „PEFC-Waldhauptstadt“ küren. In der „PEFC-Waldhauptstadt“ wird unter anderem der zentrale PEFC-Aktionstag zum Internationalen Jahr der Wälder sowie am 5. Juli 2011 die PEFC-Mitgliederversammlung stattfinden. weiter …

Wir stellen gerne weiteres Fotomaterial zur Verfügung, welches in Verbindung mit dem Thema sowie mit dem Nachweis „PEFC Deutschland“ honorarfrei ist. Über Belegexemplar oder Hinweis freuen wir uns.