Waldhauptstadt

Wer wird Waldhauptstadt 2018? Jetzt bewerben!

Gruppenfoto der Teilnehmer an der Pflanzaktion
Gruppenfoto der Teilnehmer an der Pflanzaktion

Wer wird der Nachfolger der derzeitigen PEFC-Waldhauptstadt Brilon? Auch 2018 wird wieder einer Stadt oder einer Gemeinde in Deutschland die Auszeichnung zuteil, den Titel „Waldhauptstadt“ führen zu können, denn PEFC Deutschland schreibt den Wettbewerb für das Jahr 2018 neu aus. In den vergangenen Jahren konnten sich die Städte Augsburg, Rottenburg am Neckar, Freiberg, Ilmenau und Brilon durch besonderen Einsatz für eine nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Wälder diesen Titel sichern und sich als Vorbilder für andere Kommunen präsentieren.

Mit dem Titel „Waldhauptstadt“ erhalten Städte und Gemeinden die Möglichkeit, ihre nachhaltige und vorbildliche Waldbewirtschaftung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und der lokalen und regionalen Bevölkerung zu veranschaulichen.

PEFC ruft interessierte Städte und Gemeinden dazu auf, bis zum 17. November 2017 ihre Bewerbungsunterlagen an die PEFC-Geschäftsstelle zu senden.

Voraussetzung zur Teilnahme am Wettbewerb ist eine (möglichst langjährige) PEFC-Zertifizierung des kommunalen Waldes. Insbesondere haben all jene Kommunen besonders hohe Chancen auf die Auszeichnung, die:

  • sich in herausragender Weise um eine nachhaltige Waldwirtschaft bemüht haben,
  • möglichst aktiv an der Steigerung des Bekanntheitsgrades von PEFC mitwirken (z.B. durch Verwendung des Logos, Anbringung der PEFC-Waldschilder, etc.),
  • im Rahmen ihrer öffentlichen Beschaffung auf PEFC-zertifizierte Holz- und Papierprodukte Wert legen.

Die Gewinnerkommune kann sich im Jahr 2018 mit dem Titel „PEFC-Waldhauptstadt“ schmücken und diesen als Instrument des Stadtmarketings einsetzen. In den Bewerbungsunterlagen sollte die Kommune bereits skizzieren, mit welchen Maßnahmen oder Aktionen sie 2018 ihren Titel „Waldhauptstadt“ bekannt machen möchte.

Als Preis stiftet PEFC Deutschland 1.000 Forstpflanzen eigener Wahl für den Stadtwald, die in einer öffentlichen Pflanzaktion im Jahr 2018 gepflanzt werden sollen. Darüber hinaus wird die Öffentlichkeitsarbeit der Kommune zum Thema „Waldhauptstadt“ von PEFC Deutschland unterstützt. Unter anderem stellt PEFC Deutschland der Waldhauptstadt ein Budget von 3.000€ für Aktivitäten zur Bekanntmachung des Titels „PEFC-Waldhauptstadt 2018“ (z.B. Hinweisschilder an den Ortseingängen, Malwettbewerb in Schulen, etc.) zur Verfügung.

Bitte senden Sie die formlose Bewerbung digital per Mail an info@pefc.de oder per Post an die Geschäftsstelle von PEFC Deutschland e.V., Tübinger Straße 15, 70178 Stuttgart.


Hier finden Sie einige Beiträge aus den vergangenen Jahren, die aufzeigen, wie die bisherigen PEFC-Waldhauptstädte ihren Titel einsetzten:

 

Große Pflanzaktion in der PEFC-Waldhauptstadt Brilon

Der Briloner Generationenwald wird um 50 Bäumchen des PEFC-Wunschwaldes ergänzt

Stuttgart / Brilon, 28.03.2017. Im Rahmen einer großen Pflanzaktion in der PEFC-Waldhauptstadt Brilon pflanzten Eltern, Großeltern und Paten der im letzten Jahr in Brilon neugeborenen Kinder am 22. März für ihren „Sprössling“ einen Baum im Generationenwald. Zeitgleich durften die Kinder der offenen Ganztagsschule St. Engelbert Bäume aus dem PEFC-Wunschwald einsetzen. Jedes der Bäumchen trug ein Schild mit einem der 50 kreativen, ausgewählten Wünsche, die während der PEFC-Kampagne unter www.wunschwald.com eingegangen waren. Im Anschluss wurden alle 50 Bäumchen mit ihrem Wunschzettel mit einer 360°-Kamera aufgenommen, sodass jeder bei Google Maps durch den „echten“ Wunschwald virtuell hindurchspazieren kann.

An der Pflanzaktion nahmen neben Bürgermeister Dr. Christoph Bartsch, dem Forstamtsleiter des Briloner Stadtwaldes, Dr. Gerrit Bub, der Briloner Waldfee Marie Becker und Margit Schmaus, Geschäftsführerin des Krankenhauses Maria-Hilf, auch Vertreter der PEFC-Arbeitsgruppe Nordrhein-Westfalen sowie viele interessierte Briloner Bürger teil.

Dietrich Graf Nesselrode, Vorsitzender der Regionalen PEFC-Arbeitsgruppe Nordrhein-Westfalen, hob in seiner Rede die Bedeutung der PEFC-Zertifizierung als Nachweis des nachhaltigen Handelns eines jeden Waldbesitzers in der Region Nordrhein-Westfalen hervor und lobte das forstwirtschaftliche Konzept der Stadt Brilon. Der Geschäftsführer von PEFC Deutschland, Dirk Teegelbekkers, freute sich über die Leistungen der Waldhauptstadt Brilon, die PEFC-Zertifizierung mit Maßnahmen wie dieser Pflanzaktion bekannter zu machen und so die Verbraucher in der Region über Holzprodukte aus nachhaltiger, PEFC-zertifizierter Waldbewirtschaftung aufzuklären.

Weiterführende Links:

Die 360°-Bilder des Briloner Wunschwaldes können bei der Eingabe „Brilon“ in der Google-Suche gefunden werden. Jedes Bild ist zudem über einen Direktlink verfügbar, beispielsweise: https://www.google.de/maps/place/59929+Brilon/@51.374016,8.5955548,3a,75y,307.24h,84.56t/data=!3m8!1e1!3m6!1s-U7Uzzt7FYeg%2FWNPRrPSomvI%2FAAAAAAAAAnA%2FiDqkp4S5gIQaTMpXIomMcMGXCUK3ZDl8QCLIB!2e4!3e11!6s%2F%2Flh6.googleusercontent.com%2F-U7Uzzt7FYeg%2FWNPRrPSomvI%2FAAAAAAAAAnA%2FiDqkp4S5gIQaTMpXIomMcMGXCUK3ZDl8QCLIB%2Fw203-h100-k-no-pi3.818614-ya202.5823-ro-2.0184023-fo100%2F!7i5376!8i2688!4m5!3m4!1s0x47bbbe1494706805:0x42760fc4a2a8840!8m2!3d51.3982179!4d8.5749432!6m1!1e1?hl=de

Bildmaterial:

Bilder der Pflanzaktion Brilon:

https://www.dropbox.com/sh/i3lp7bk6pbkopim/AAC0ImcDmSX5TYNarch0HP-pa?dl=0

Brilon_Pflanzaktion_22.03 (1): Gruppenfoto der Teilnehmer an der Pflanzaktion

Brilon_Pflanzaktion_22.03 (2): Viel los auf dem Pflanzfeld des Briloner Generationenwaldes: 50 Bäume aus dem PEFC-Wunschwald wurden gepflanzt.

Brilon_Pflanzaktion_22.03 (3): Einer der 50 Bäume des PEFC-Wunschwaldes mit dem dazugehörigen Wunsch. Die Bäumchen wurden mit den Wünschen mit einer 360°-Kamera fotografiert, sodass Internetnutzer bei Google Maps durch den „echten“ Wunschwald virtuell durchspazieren können.

Brilon_Pflanzaktion_22.03 (4): Die Briloner Waldfee Marie Becker pflanzt eines der 50 Wunschbäumchen ein.

Brilon_Pflanzaktion_22.03 (5): Bürgermeister Dr. Christoph Bartsch bei seiner Ansprache zur Pflanzaktion. Mit im Bild v.l.: Der Geschäftsführer von PEFC Deutschland, Dirk Teegelbekkers, die Briloner Waldfee Marie Becker, der Vorsitzende der Regionalen PEFC-Arbeitsgruppe, Dietrich Graf Nesselrode, der Leiter des Briloner Forstbetriebs, Dr. Gerrit Bub und Margit Schmaus, Geschäftsführerin des Krankenhauses Maria-Hilf.

© PEFC Deutschland.

PEFC

PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert.

Brilon ist PEFC-Waldhauptstadt 2017

Konzept zur Bekanntmachung des PEFC-Siegels überzeugt Jury

Stuttgart, 13.12.2016. Brilon ist PEFC-Waldhauptstadt 2017. Mit dem Gewinn der Wahl konnte sich die Stadt im Sauerland (NRW) gegen acht weitere hochkarätige Mitbewerber durchsetzen und wird den Titel „PEFC-Waldhauptstadt“ ein Jahr lang zur Bekanntmachung der zahlreichen Aktivitäten rund um das Thema nachhaltige Waldbewirtschaftung aktiv einsetzen. Den zweiten Platz im Wettbewerb sicherte sich Heidelberg in Baden-Württemberg, auf Platz Drei folgte Immenstadt im Allgäu.

Die Stadt Brilon ist mit 7.750 Hektar der größte kommunale Waldbesitzer in ganz Deutschland und bereits seit 2001 PEFC-zertifiziert. Brilon überzeugte die Jury im Besonderen durch kontinuierliche Presse- und Aufklärungsarbeit über PEFC durch die Verantwortlichen vor Ort, die damit aktiv auf eine Bekanntheitssteigerung des Siegels auf regionaler und überregionaler Ebene hinarbeiten. Des Weiteren trugen die vielfältigen Ideen, mit denen Brilon 2017 seinen Titel „PEFC-Waldhauptstadt“ bekanntmachen wird, u.a. die Einbindung von PEFC auf den DLG-Waldtagen im September 2017, einer speziellen Aktion mit der Briloner „Waldfee“ anlässlich des AGDW-Waldbesitzerempfangs in Berlin oder PEFC-Informationsstationen in den viel bewanderten „Bürgerwäldern“ zur positiven Bewertung der Jury, die aus Mitgliedern von PEFC Deutschland bestand, bei.

„Unsere Wälder werden mit strenger Sorgfalt und auf nachhaltige Weise von unseren forstlichen Mitarbeitern bewirtschaftet, damit sie für nachfolgende Generationen erhalten werden. Seit 2001 belegen wir dies auch aktiv mit der PEFC-Zertifizierung. Daher ist es uns eine besondere Ehre und wir empfinden es als große bundesweite Wertschätzung, dass unser Engagement mit der Wahl zur Waldhauptstadt auf diese Weise ausgezeichnet wird“, gab Forstamtsleiter Dr. Gerrit Friedrich Bub seiner Freude über die Auszeichnung Ausdruck.

„Brilon und die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt pflegen traditionell eine enge Beziehung zu ihrem Wald. Wir sehen es als unsere Verpflichtung an, den Wald zukunftsfähig zu bewirtschaften, denn auch die nachfolgenden Generationen wollen und müssen die Vorteile der unterschiedlichen Waldfunktionen nützen können. Im Rahmen des Klimawandels ist der Wald heute und in Zukunft besonderen Herausforderungen ausgesetzt; auch hier gilt es, kluge Entscheidungen mit dem Blick auf Langfristigkeit zu treffen“, stellte Brilons Bürgermeister Dr. Christof Bartsch fest.

Brilon profitiert von der Ernennung zur PEFC-Waldhauptstadt nun auf vielfältige Weise. Als Preis erhält die Stadt von PEFC Deutschland 1.000 Forstpflanzen zur Pflanzung im Stadtwald. Zudem unterstützt PEFC Deutschland Brilon bei Aktivitäten zur Bekanntmachung des Titels mit einem Betrag von 3.000€. In den nächsten Wochen wird die offizielle Urkundenübergabe an die Waldhauptstadt Brilon erfolgen.

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb „PEFC-Waldhauptstadt“:

Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt neun Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern von PEFC Deutschland e.V. bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Brilon auf Platz 1.

PEFC

PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert.

Kontakt für Anfragen zur Waldhauptstadt Brilon:

Dr. Gerrit Bub, Leiter Stadtforstamt Brilon
Gartenstraße 18
59929 Brilon
Tel. 02961-794-270/246
Mobil. 0171-4160-255

E-Mail:  HYPERLINK „mailto:g.f.bub@brilon-forst.de“ g.f.bub@brilon-forst.de
Web:  HYPERLINK „http://www.brilon-forst.de“ www.brilon-forst.de

Hohen Eimberg“, höchster Punkt im Briloner Stadtwald mit ca. 810 m, über den Briloner Wald.

„Hohen Eimberg“, höchster Punkt im Briloner Stadtwald mit ca. 810 m, über den Briloner Wald.

Bildmaterial:

 HYPERLINK „https://www.dropbox.com/sh/wrbcoftk3yu5f5i/AAD5s863WXSGkgsO4BkpjOmAa?dl=0″ https://www.dropbox.com/sh/wrbcoftk3yu5f5i/AAD5s863WXSGkgsO4BkpjOmAa?dl=0

Blick vom „Hohen Eimberg“, höchster Punkt im Briloner Stadtwald mit ca. 810 m, über den Briloner Wald. © Stadt Brilon

Wer wird Waldhauptstadt 2017?

Städte und Gemeinden, die sich um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung verdient gemacht haben, können sich ab sofort um den Titel „PEFC-Waldhauptstadt 2017“ bewerben

Stuttgart, 15.07.2016. Auch 2017 wird wieder einer Stadt oder einer Gemeinde in Deutschland die Auszeichnung zuteil, den Titel „Waldhauptstadt“ führen zu können, denn PEFC Deutschland schreibt den Wettbewerb für das Jahr 2017 neu aus. In den vergangenen Jahren konnten sich die Städte Augsburg, Rottenburg am Neckar, Freiberg und Ilmenau durch besonderen Einsatz für eine nachhaltige Bewirtschaftung ihrer Wälder diesen Titel sichern und sich als Vorbilder für andere Kommunen auszeichnen.

Mit dem Titel „Waldhauptstadt“ erhalten Städte und Gemeinden die Möglichkeit, ihre nachhaltige und vorbildliche Waldbewirtschaftung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und der lokalen und regionalen Bevölkerung zu veranschaulichen.

PEFC ruft interessierte Städte und Gemeinden dazu auf, sich bis zum 30. November 2016 zu bewerben und entsprechende Unterlagen an die PEFC-Geschäftsstelle zu senden.

Voraussetzung zur Teilnahme am Wettbewerb ist eine (möglichst langjährige) PEFC-Zertifizierung des kommunalen Waldes. Insbesondere haben all jene Kommunen besonders hohe Chancen auf die Auszeichnung, die:

  • sich in herausragender Weise um eine nachhaltige Waldwirtschaft bemüht haben,
  • möglichst aktiv an der Steigerung des Bekanntheitsgrades von PEFC mitwirken (z.B. durch Verwendung des Logos, Anbringung der PEFC-Waldschilder, etc.),
  • im Rahmen ihrer öffentlichen Beschaffung auf PEFC-zertifizierte Holz- und Papierprodukte Wert legen.

Die Gewinnerkommune kann sich im Jahr 2017 mit dem Titel „PEFC-Waldhauptstadt“ schmücken und diesen als Instrument des Stadtmarketings einsetzen. In den Bewerbungsunterlagen sollte die Kommune bereits skizzieren, mit welchen Maßnahmen oder Aktionen sie 2017 ihren Titel „Waldhauptstadt“ bekannt machen möchte.

Als Preis stiftet PEFC Deutschland 1.000 Forstpflanzen eigener Wahl für den Stadtwald, die in einer öffentlichen Pflanzaktion im Jahr 2017 gepflanzt werden sollen. Darüber hinaus wird die Öffentlichkeitsarbeit der Kommune zum Thema „Waldhauptstadt“ von PEFC Deutschland unterstützt. Unter anderem stellt PEFC Deutschland der Waldhauptstadt ein Budget von 3.000 € für Aktivitäten zur Bekanntmachung des Titels „PEFC-Waldhauptstadt 2017“ (z.B. Hinweisschilder an den Ortseingängen, Malwettbewerb in Schulen, etc.) zur Verfügung.

Bitte senden Sie die formlose Bewerbung digital per Mail an info@pefc.de oder per Post an die Geschäftsstelle von PEFC Deutschland e.V., Tübinger Straße 15, 70178 Stuttgart.

Bildmaterial: Impressionen aus den vorangegangenen PEFC-Waldhauptstädten Ilmenau, Rottenburg und Augsburg

https://www.dropbox.com/sh/1o7dtymtnz7agrv/AAC_UcBD5rJ4QxBh-i7Mccloa?dl=0

Waldhauptstadt 2017
PM_Waldhauptstadt 2017

© PEFC Deutschland

PEFC

PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert.

Ilmenau ist PEFC-Waldhauptstadt 2015

Auszeichnung für Ilmenau in Thüringen

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau
Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau

Stadt Ilmenau feiert Urkundenübergabe mit großer Pflanzaktion

Stuttgart / Ilmenau 16.04.2015. PEFC Deutschland zeichnete die Stadt Ilmenau in Thüringen am 15.04.2015 offiziell als „PEFC-Waldhauptstadt“ aus. Unter den geladenen Gästen im Wald am Hangeberg befanden sich neben Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber, der Geschäftsführerin des Vereins für Sport und erlebnisorientierte integrative Sozialarbeit e.V., Ute Oberhoffner, und Stadtförster Matthias Wetzel auch Vertreter der PEFC-Arbeitsgruppe Thüringen sowie viele interessierte Ilmenauer Bürger.

Eingebettet wurde die Urkundenübergabe in eine große Pflanzaktion, bei der über 300 Kinder aus Schulen und Kindergärten in Ilmenau kräftig anpackten und rund 1.000 von PEFC Deutschland gestiftete Buchen und Tannen im Ilmenauer Stadtwald am Hangeberg pflanzten.

Der Vorsitzende von PEFC Deutschland, Prof. Dr. Ulrich Schraml, hob in seiner Rede die Leistungen der Stadt Ilmenau hervor: „Ich gratuliere der Stadt Ilmenau im Namen von PEFC Deutschland für die vorbildlich umgesetzte nachhaltige Forstwirtschaft, bei welcher alle drei Säulen der Nachhaltigkeit, die ökonomische, die ökologische sowie die soziale, gleichermaßen berücksichtigt werden. Das Engagement der Stadt, Kinder und Jugendliche für den Wald in ihrer Umgebung zu begeistern und auch dieThemen nachhaltige Waldbewirtschaftung und PEFC angemessen zu vermitteln, war ein Hauptgrundfür die Entscheidung der Jury, Ilmenau in diesem Jahr den Titel zu verleihen – und die heutige Pflanzaktion zeigt deutlich, wie engagiert das Konzept hier gelebt wird“.

Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber gab in seiner Rede der Freude Ausdruck, die Auszeichnung zur Waldhauptstadt entgegen nehmen zu dürfen: „Durch die Ernennung zur Waldhauptstadt hat das von uns gezeigte Bemühen um die Pflege und Erhaltung des Stadtwaldes große Anerkennung gefunden – eine Auszeichnung, die wir sehr zu schätzen wissen“.

Ilmenau trägt den Titel der Waldhauptstadt nun bis Ende Jahres 2015. Verschiedene Veranstaltungen, unter anderem auch die Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland am 14. Juli 2015, werden während des gesamten Jahres in Ilmenau auf die Verdienste der Stadt um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung hinweisen. An vielen Stellen in der Innenstadt und im Wald weisen Schilder auf den Titel hin.

Bildunterschriften:
Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (1): In der gesamten Ilmenauer Innenstadt und in den Wäldern weisen Schilder die PEFC-Waldhauptstadt 2015 hin.

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (2): Über 300 Ilmenauer Kinder aus Kindergärten und Schulen pflanzten einen Baum in „ihrem“ Ilmenauer Stadtwald am Hangeberg

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (3): Über 300 Ilmenauer Kinder aus Kindergärten und Schulen pflanzten einen Baum in „ihrem“ Ilmenauer Stadtwald am Hangeberg

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (4): Über 300 Ilmenauer Kinder aus Kindergärten und Schulen pflanzten einen Baum in „ihrem“ Ilmenauer Stadtwald am Hangeberg

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (5): Stadtförster Matthias Wetzel übergibt die Pflanzen an die Kinder

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (6): Prof. Dr. Ulrich Schraml, Vorsitzender von PEFC Deutschland, übergibt die Urkunde an Ilmenaus Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber. Ebenfalls im Bild: Stadtförster Matthias Wetzel und Organisatorin Ute Oberhoffner.

Foto oben: Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (7): Prof. Dr. Ulrich Schraml, Vorsitzender von PEFC Deutschland, übergibt die Urkunde an Ilmenaus Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber. Ebenfalls im Bild: Stadtförster Matthias Wetzel und Organisatorin Ute Oberhoffner.

Urkundenübergabe Waldhauptstadt Ilmenau (8): Eine Vielzahl an Kindergarten- und Schulgruppen nahmen aktiv an der Pflanzaktion teil.

PEFC
PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Holz und Holzprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen nachweislich aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Forstwirtschaft.

PEFC Deutschland e.V. wurde 1999 gegründet und entwickelt die Standards und Verfahren der Zertifizierung, stellt der Öffentlichkeit Informationen bereit und vergibt die Rechte am PEFC-Logo in Deutschland. PEFC ist in Deutschland das bedeutendste Waldzertifizierungssystem: Mit 7,3 Millionen Hektar zertifizierter Waldfläche sind bereits rund zwei Drittel der deutschen Wälder PEFC-zertifiziert.

Kontakt für Anfragen zur Stadt Ilmenau:
Ute Oberhoffner
Geschäftsführerin VSS e.V.
Agenda21-Büro Ilmenau
Ludwig-Jahn-Straße 2a
98693 Ilmenau
Telefon: 03677 / 844407
info@vss-ilmenau.de

Kontakt PEFC:
Catrin Fetz
PEFC Deutschland e.V.
Tübinger Straße 15
70178 Stuttgart
Tel.: 0711 / 24861820
fetz@pefc.de
www.pefc.de

 

Entscheidung PEFC-Waldhauptstadt 2015 gefallen: Ilmenau

 
Ilmenau
Ilmenau

Mit dem Gewinn der Wahl konnte sich die Stadt am Nordhang des Thüringer Waldes gegen fünf weitere hochkarätige Mitbewerber durchsetzen und darf den Titel „PEFC-Waldhauptstadt“ ein Jahr lang führen. Den zweiten Platz im Wettbewerb sicherte sich die Stadt Bad Waldsee (Baden-Württemberg, Landkreis Ravensburg), auf Platz drei folgte die Stadt Ehingen (Baden-Württemberg, Alb-Donau-Kreis).

Im Rahmen des Wettbewerbs konnten Städte und Gemeinden, die sich in besonderer Form für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung engagieren sowie auf eine langjährige Bewirtschaftung ihrer Wälder nach den PEFC-Standards zurückblicken können, ihre Bewerbung zur PEFC-Waldhauptstadt einreichen. Dem Aufruf folgten insgesamt sechs Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die neben der PEFC-Zertifizierung des Gemeindewaldes eine Vielzahl an weiteren Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit vorstellten. Die Jury, die aus den Mitgliedern des Deutschen Forst-Zertifizierungsrates bestand und sich somit unter anderem aus Vertretern des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie Umweltverbänden und Gewerkschaften zusammensetzte, wählte Ilmenau auf Platz 1.

Die Stadt Ilmenau ist mit über 1.100 Hektar Waldfläche bereits seit 2002 PEFC-zertifiziert und darüber hinaus Träger der Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes Thüringens für nachhaltige und ökologische Waldbenutzung. Das große Engagement für die Kinder- und Jugendbildung, in der neben allgemeinen Informationen zum Thema Wald auch die nachhaltige Waldbewirtschaftung und die PEFC-Zertifizierung eine große Rolle spielen, hat die Jury im Besonderen überzeugt. Ilmenau nutzte nach den erheblichen Schäden des Orkans „Kyrill“ auch die Chance, durch eine aktive Öffentlichkeitsarbeit die lokale Bevölkerung über die Wichtigkeit eines artenreichen und nachhaltig gepflegten Waldbestands aufzuklären.

„Unsere Wälder werden mit strenger Sorgfalt und auf nachhaltige Weise von unseren forstlichen Mitarbeitern bewirtschaftet, damit sie für nachfolgende Generationen erhalten werden. Seit 2002 belegen wir dies auch aktiv mit der PEFC-Zertifizierung. Daher ist es uns eine besondere Ehre, dass unser Engagement mit der Wahl zur Waldhauptstadt auf diese Weise ausgezeichnet wird“, gab Ilmenaus Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber seiner Freude über die Auszeichnung Ausdruck.

Ilmenau profitiert von der Ernennung zur PEFC-Waldhauptstadt nun auf vielfältige Weise. Die Stadt erhält als Preis 1.000 Forstpflanzen zur Pflanzung im Stadtwald. In den nächsten Wochen wird die offizielle Urkundenübergabe an die Waldhauptstadt Ilmenau erfolgen und die Stadt wird im Sommer 2015 mit zahlreichen Aktionen den Waldhauptstadttitel der lokalen und regionalen Bevölkerung nahebringen. Am 14. Juli 2015 findet zudem die Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland e.V. in der neu gekürten Waldhauptstadt statt.

Foto: © Andreas Weber

 

Freiberg war PEFC-Waldhauptstadt 2013

Freiberg
Freiberg

Die Universitätsstadt Freiberg triumphierte beim bundesweiten Wettbewerb und erhält Forstpflanzen für den Wald

Stuttgart / Freiberg, 07.03.2013. Die Universitätsstadt Freiberg in Sachsen wird für ihre nachhaltige Waldbewirtschaftung als Waldhauptstadt 2013 durch die weltgrößte Waldschutzorganisation PEFC Deutschland ausgezeichnet. Freiberg setzte sich damit bundesweit gegen sechs Kommunen durch, wobei Hann. Münden in Niedersachsen Platz zwei errang, vor Ilmenau in Thüringen.
Mit dem neuen Titel wird Freiberg nun noch grüner: Denn als Hauptpreis erhält die Stadt 1.000 Forstpflanzen zur Aufforstung ihres Kommunalwaldes. Die Urkundenübergabe findet am 12. März, im Rathaus von Freiberg statt.

„2013 ist es 300 Jahre her, dass der Begriff ´Nachhaltigkeit´ durch den Freiberger Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz geprägt wurde. Diesem Erbe fühlen wir uns in besonderer Weise verpflichtet und ich freue mich, dass uns die Auszeichnung zur Waldhauptstadt gerade in diesem Jahr zuteil wird“, betont Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm.

Als Waldhauptstadt 2013 ist Freiberg zugleich Austragungsort der diesjährigen Aktionstage und der Mitgliederversammlung von PEFC Deutschland in der ersten Juliwoche und wird die Kommunikationsarbeit von PEFC prägen.
Ausgezeichnet werden als PEFC-Waldhauptstadt Städte und Gemeinden, die ihre Wälder nach den strengen Standards von PEFC-Deutschland bewirtschaften und sich um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung verdient gemacht haben.
Vergeben wird der Titel Waldhauptstadt seit zwei Jahren. 2011 hatte sich Augsburg diesen gesichert, 2012 trug Rottenburg am Neckar den Sieg davon.

In diesem Jahr nun überzeugte Freiberg die Jury, die sich aus Mitgliedern von PEFC Deutschland zusammensetzt, darunter Vertreter des Waldbesitzes, der Holzwirtschaft sowie der Umweltverbände und Gewerkschaften.
Ein besonders gewichtiges Argument für diese Entscheidung stellte das einmalige historische Erbe der Stadt dar, denn die Silberstadt mit Sitz der Technischen Universität Bergakademie Freiberg ist für die Forstwirtschaft ein Ort mit besonderer Vergangenheit: Im Jahr 1713 schaffte Oberberghauptmann Hannß Carl von Carlowitz mit seinem Buch „Sylvicultura oeconomica oder haußwirtschaftliche Nachricht und naturgemäße Anweisung zur wilden Baum-Zucht“ hier die Grundlage für das, was wir heute unter einer nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern
verstehen.

Nach der Rückgabe aller Flächen des ehemaligen Freiberger Kommunalwaldes aus der Eigentumsform „Eigentum des Volkes der DDR“, erbrachte Freiberg früh einen ersten Nachweis für die vorbildliche nachhaltige Waldbewirtschaftung seines Stadtwaldes. Als eine der ersten deutschen Kommunen überhaupt ließ die Stadt ihre knapp 1.000 Hektar Waldfläche bereits am 26. Juni 2001 nach den strengen Kriterien von PEFC Deutschland zertifizieren.